Statisch oder dynamisch: der Unterschied bei QR-Codes
Kurz: Ein statischer QR-Code trägt den Inhalt direkt im Muster und läuft nie ab. Ein dynamischer QR-Code enthält nur einen kurzen Link auf eine Weiterleitung des Anbieters, die sich später ändern lässt — dafür hängt er am Fortbestand dieses Dienstes.
Statischer QR-Code
Der Inhalt — Link, Text, WLAN-Zugang, Überweisung — steht vollständig im Code. Nichts liegt auf einem fremden Server. Vorteile:
- Kein Ablauf. Der Code funktioniert, solange das Ziel erreichbar ist.
- Keine laufenden Kosten, kein Konto.
- Datensparsam. Es gibt keinen Zwischendienst, der Scans mitzählt.
Der Preis: Das Ziel lässt sich nachträglich nicht ändern. Willst du woanders hin verweisen, erstellst du einen neuen Code.
Dynamischer QR-Code
Im Code steht nur ein kurzer Link auf eine Weiterleitung. Der Anbieter kann das Ziel später umbiegen und zählt dabei oft die Scans mit. Vorteile:
- Ziel änderbar, ohne den gedruckten Code zu tauschen.
- Statistiken über Scans.
Der Preis: Konto, meist laufende Kosten, und eine Abhängigkeit. Stellt der Dienst den Betrieb ein oder läuft das Abo aus, führt der Code ins Leere — auch wenn das Papier noch hängt. Außerdem erfährt der Anbieter, wer wann scannt.
Was passt wann?
| Fall | Empfehlung |
|---|---|
| Visitenkarte, WLAN, Überweisung | statisch |
| Flyer mit fester Zieladresse | statisch |
| Kampagne mit wechselndem Ziel und Scan-Statistik | dynamisch |
Diese Seite erzeugt bewusst nur statische Codes: kein Konto, keine Weiterleitung, keine Abhängigkeit. Wenn du ein festes Ziel hast, ist das die haltbarere Wahl. Fang mit einem URL-QR-Code an.