Ratgeber

Warum ein QR-Code nicht scannt: die Checkliste

Meist liegt es an einer von wenigen Ursachen. Geh sie der Reihe nach durch.

1. Zu geringer Kontrast

Der Scanner braucht dunkle Module auf hellem Grund. Heller Code auf hellem Grund oder invertiert — hell auf dunkel — scheitert oft. Bleib bei dunkel auf hell.

2. Zu klein für den Abstand

Als Faustregel: Kantenlänge ≥ Scan-Abstand ÷ 10. Details im Ratgeber zur Druckgröße.

3. Keine Ruhezone

Rund um den Code gehört ein heller Rand von einigen Modulen. Klebt Text oder ein Rahmen direkt am Muster, findet der Scanner die Kanten nicht.

4. Logo zu groß

Ein Logo darf nur so viel verdecken, wie die Fehlerkorrektur ausgleicht. Mehr dazu im Ratgeber QR-Code mit Logo.

5. Fehlerkorrektur zu niedrig

Auf rauem oder beanspruchtem Material hilft eine höhere Stufe. Siehe welche Fehlerkorrektur.

6. Verzerrt oder gewölbt

Auf Flaschen, Bechern oder in engen Rundungen verzieht sich das Muster. Plane eine ebene Fläche ein.

7. Spiegelung und Material

Glänzende Folie und Lack werfen Licht zurück. Matter Druck scannt zuverlässiger.

8. Inhalt zu lang

Sehr lange Inhalte machen das Muster dicht. Kürze den Link oder nutze mehr Fläche.

9. Der Inhalt selbst ist falsch

Manchmal scannt der Code, führt aber ins Leere — ein Tippfehler im Link, eine falsche Nummer. Lies den Code testweise zurück: mit dem QR-Code-Scanner siehst du, was wirklich drinsteht.

Vor dem Druck prüfen

Der Editor liest jeden erzeugten Code direkt zurück und warnt bei Problemen. Nutze das, bevor etwas in den Druck geht.

Aktualisiert am 29. Juli 2026